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Diamond Open Access

Der Begriff Diamond OA wird noch unterschiedlich definiert. Zwei Schwerpunkte bei der Definition lassen sich aber zusammenfassen als:

  • Keine Gebühren für Leser:innen oder Autor:innen

  • Scholar-led-Publikationen, die in den Händen der Wissenschaft liegen und nicht profitorientiert agieren.

DOA-Publikationen sollen sich daher über den Bedarf orientieren, da sich durch APC-/BPC-basierte Finanzierungsmodelle hohe Publikationszahlen negativ für eine Einrichtung auswirken können. Das Finanzierungsmodell ähnelt daher von der Logik der klassischen Erwerbung, da die inhaltliche Relevanz für eine Einrichtung eine Rolle spielt. Allerdings widerspricht die klassische Erwerbungslogik dem Konzept der freiwilligen Zahlung, da DOA-Inhalte vermeintlich auch ohne die Finanzierung von Bibliotheken bestehen können.